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Liebe Freunde und Förderer!Ich freue mich, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen. Sie erhalten hier Informationen über die Krankheit Noma und unsere Arbeit im Kampf gegen die heimtückische Krankheit. Das neue Noma Aktuell ist gerade wieder erschienen! Klicken Sie bitte auf diesen Text, um die diesjährige Ausgabe online zu lesen oder auszudrucken. In den 16 Jahren seit der Gründung des Vereins, der als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt ist, haben wir viel erreicht: Mehrere tausend an Noma erkrankte Kinder sind bisher von uns behandelt worden. Durch unsere Aufklärungs- und Präventionsarbeit, z.B. Impfungen und Hilfe bei Unterernährung, konnten wir zudem einen starken Rückgang der Folgeschäden von Noma verzeichnen. Neue Hungersnot im Niger Gerade Unterernährung ist jedoch dieses Jahr im Niger wieder ein großes Problem. Die UN stellt fest: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung, überwiegend Kinder von 6 Monaten bis 5 Jahren, leiden Hunger. Bei meinem Besuch im Juli konnte ich mich selbst in unserem Zentrum in Birni Konni davon überzeugen. An der Eröffnung des Notzentrums in Dingazi, Region Tillaberi, Departement Ouallam, am 8. Juli, konnte ich aus Sicherheitsgründen nicht teilnehmen. Dort hat die UN die extreme Unterernährung mit 64,1% im Mai benannt. Gemeinsam mit anderen Organisationen, unter dem gemeinsamen Konzept der UN helfen wir der Region befristet bis nach der Ernte im Dezember 2010. Da Unterernährung die Hauptursache für die Entstehung der Krankheit Noma ist, ist dies für uns die präventive Maßnahme. Unterstützt werden wir dabei finanziell durch die Sir Peter Ustinov Stiftung und hoffentlich viele Spender, denn die Aktion ist mit einem Betrag von Euro 359.736,00 angesetzt. Bitte helfen Sie uns, die von der Hungersnot betroffenen Kinder zu retten! Klicken Sie bitte auf diesen Text, um die deutsche Übersetzung des Textes zu lesen! Fortschritte in Guinea-Bissau In Guinea-Bissau, wo wir seit 2008 auf Bitten der Regierung mit einem Team vertreten sind, macht derweil unser Plan, in der Hauptstadt Bissau ein Noma-Zentrum mit Unterstützung der Peter Ustinov Stiftung und der NOMA-HILFE-SCHWEIZ zu eröffnen, große Fortschritte: So konnten wir jetzt den zuständigen Behörden erste Planungen des Zentrums vorstellen. Der Präsident der Stadtverwaltung von Bissau, Mr. Eng. Armando Napoco, versicherte uns bei meinem Besuch im April, das Projekt zu genehmigen, sobald die Details ausgearbeitet sind. Begeistert war auch der stellvertretende Gesundheitsminister, Dr. Augusto Paulo Silva, der uns ebenfalls seine volle Unterstützung zusicherte.
An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei unseren Architekten, Herrn Souleyman Baré (Niamey/Niger) und Herrn Roland Mittermayer (Berlin) bedanken, die das Zentrum für uns gemeinsam und unentgeldlich entwerfen und beim Bauplanungsamt Bissau bereits vorstellig wurden. Wir konnten in Bissau auch schon zwei Baufirmen mit in Deutschland ausgebildeten Meistern gewinnen und hoffen, in spätestens vier Monaten mit dem Bau zu beginnen. Eine Eröffnung des Zentrums ist dann für Mai 2011 anvisiert. Noma im Lehrplan verankert Neben der Planung des Zentrums konnte ich in Bissau auch mit Vertretern des Gesundheitssektors sprechen. Der Repräsentant der Weltgesundheitsorganisation, Dr. Allarangar Yououide, der die Arbeit der Hilfsaktion in Bissau seit Beginn begleitet, sagte uns seine weitere Unterstützung zu. Ich freue mich sehr, dass der Rektor der medizinischen Universität, Dr. Abulai Biai, und der Direktor der Nationalen Gesundheitsschule, Dr. Maram Mané, mir mitteilten, dass Noma nun ein fester Bestandteil des Lehrplans der Ausbildung von Ärzten und des medizinischen Pflegepersonals ist. Zeichen der Hoffnung Ganz besonders wichtig war mir natürlich der Besuch bei Patienten, denen wir -- durch die Unterstützung unserer Spender -- in den letzten Monaten helfen konnten. Dabei hat mich vor allem Mónica Watché beeindruckt: Die 25-jährige Mutter zweier Kinder, die durch Noma Gaumen und Oberkiefer verlor, kann nun nach der Anfertigung einer Spezialprothese wieder normal essen. Mónica plant eine Ausbildung zur Krankenpflegerin. Wir wollen sie hierbei unterstützen und hoffen, dass sie in einigen Jahren im Noma-Zentrum in Bissau ihre eigene Erfahrung an Patienten weiter geben kann.
Um unsere Arbeit in Guinea-Bissau und unserem Kernland Niger auch in Zukunft zu sichern, brauchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Bitte spenden Sie für den Kampf gegen Noma! Mit herzlichen Grüßen und herzlichem Dank im Namen der Noma-Kinder, Ihre |
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© 2007 by Hilfsaktion Noma e.V.
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