Ute Winkler-Stumpf 1.Vorsitzende

Hilfsaktion Noma e.V.

Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

Medaille d'Honneur de la Sante Publique Du Niger

NoNoma International Noma Federation
Gründungsmitglied

Liebe Freunde und Förderer!

Ich freue mich, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen. Sie erhalten hier Informationen über Noma und unsere Arbeit im Kampf gegen die heimtückische Krankheit.

Da unsere Arbeit nur durch Ihre Spenden möglich ist, wollen wir Sie selbstverständlich transparent über unsere Spendenwerbung und die Verwendung von Spendengeldern informieren. Klicken Sie bitte auf diesen Text, um dazu mehr zu lesen.

Wir folgen auch der freiwilligen Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

 

Bitte klicken Sie auf diesen Text oder das darüber liegende Logo der Initiative, um die von uns dazu veröffentlichten Informationen zu finden.

In den fast 17 Jahren seit der Gründung des Vereins, der als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt ist, haben wir viel erreicht: Mehrere tausend an Noma erkrankte Kinder, vornehmlich aus Niger und Guinea-Bissau, sind bisher von uns behandelt worden. Durch unsere Aufklärungs- und Präventionsarbeit, z.B. Impfungen und Hilfe bei Unterernährung, konnten wir zudem einen starken Rückgang der Folgeschäden von Noma verzeichnen.

Fortschritte beim Bau des neuen Noma-Zentrums in Bissau

Im Gespräch mit dem deutschen Botschaftsrepräsentanten in Bissau, Herrn Carsten Wille (rechts) vor der Baustelle des Noma-Zentrums

Bei meiner jüngsten Reise nach Guinea-Bissau Ende September/Anfang Oktober konnte ich mich über die erfreulichen Fortschritte der Bauarbeiten am neuen Noma-Zentrum informieren. Selbst während der Regenzeit arbeitete das Bauteam durchgehend weiter – und das ohne schwere Baugeräte, die im Land nicht verfügbar sind. Die Häuser entstehen hier wirklich zum Großteil noch in Handarbeit!

Trotz der erschwerten Bedingungen bin ich nach Gesprächen mit unserer Bauleitung vor Ort zuversichtlich, dass die Fertigstellung des Gebäudes noch in diesem Jahr erfolgen wird. Besonders dankbar bin ich auch für die hervorragende Unterstützung durch den deutschen Botschaftsrepräsentanten in Bissau, Herrn Carsten Wille, der uns versprach, die Bauarbeiten im Auge zu behalten. Das Zentrum wird aller Voraussicht nach Anfang 2012 eröffnet werden und mit den ersten Operationen die Arbeit aufnehmen.

Noma-Behandlung: Jeder Tag zählt!

Bis dahin werden Patienten weiterhin in unserer Noma-Station im Nationalkrankenhaus von Bissau betreut – so auch die drei-jährige Aminata, die Ende September mit akuter Noma von ihrer Tante Salimatu (die Mutter starb bei der Geburt) zu uns gebracht wurde. Die bakterielle Infektion hatte innerhalb weniger Tage ein großes Loch in die rechte Wange des kleinen Mädchens gefressen.

Aminata muss erst zu Kräften kommen, bevor eine weitere Behandlung möglich ist.

Wäre das Kind nur ein paar Tage früher zu uns gebracht worden, hätte diese Enstellung durch Antibiotika verhindert werden können – wieder ein trauriges Beispiel dafür, dass wir im Land noch viel Aufklärungsarbeit leisten müssen!

Aminata, die stark unterernährt ist, muss nun zunächst gestärkt werden. In einer ersten Operation konnte das abgestorbene Gewebe entfernt werden. Weitere Operationen, die die klaffende Wunde in ihrem Gesicht schließen können, werden erst in einigen Jahren erfolgen können, da Aminata für eine erfolgreiche Gewebeverpflanzung älter sein muss.

Derweil warten bereits Dutzende andere Noma-Kinder auf Operationen. Um diese Arbeit in Guinea-Bissau und auch in Niger leisten zu können, brauchen wir weiterhin dringend ihre finanzielle Unterstützung.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch noch den Film "NOMA: Hoffnung Hilfsaktion" von Dr. Irmgard und Dr. Peter Kober ans Herz legen, der Ihnen einen wunderbaren Einblick in unsere Arbeit gibt:

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bedanke mich bei Ihnen ganz herzlich im Namen der Noma-Kinder,